TINA PEINHART

Dipl. Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin
Flow-Yogalehrerin inkl. vertiefender Ausbildung im Meridian-Yoga

Nein, ich war nicht immer entspannt. Mit meinem Perfektionismus habe ich mir das Studentenleben schwer gemacht. Die Folge des "ständig selbst unter Druck-Setzens" waren Panikattacken und Schlafstörungen. Anschließend bin ich im Marketing gelandet... eine Branche, die zu Zeiten von Social Media keinen Feierabend kennt. „Dank“ meiner Erfahrungen während des Studiums wollte ich die Warnungen meines Körpers dieses Mal aber rechtzeitig deuten - ich kündigte. Nach einer weiteren Station im Marketing folgte ich (endlich) meinem Herzen, ließ alles hinter mich und ging im Mai 2018 nach Hamburg

Ein Schritt, der mit Zweifel und Ängsten verbunden war: Neues Land, neuer Job, entfernt von Familie, Freunden und dem gewohnten Umfeld. Ich wusste zu Beginn nicht, wie lange ich bleiben würde und nach wenigen Monaten wurde mir bewusst, dass ich zu sehr in meiner Heimat verankert war, um im hohen Norden glücklich zu werden. So kam es, dass ich „schon“ nach acht Monaten wieder in die Steiermark zurückkehrte. Zuhause angekommen hörte ich nicht selten Sätze wie „Das hat sich ja gar nicht ausgezahlt.“ oder „Das war aber ein kurzer Ausflug.“ Sätze, über die ich nur schmunzeln kann. 

Der Schritt nach Hamburg war die bisher beste und wichtigste Entscheidung in meinem Leben. Ich habe in diesen Monaten mehr gelernt, als ich mir je vorstellen hätte können: Ich habe mich meinen Ängsten gestellt und Neues gewagt. Ich habe alte Denkmuster und Gewohnheiten über Bord geworfen und stattdessen meine persönliche Zielen verfolgt. Ich habe gelernt, auf mich selbst zu hören und viel wichtiger - an mich zu glauben.

Nicht nur die Tatsache, dass ich mein Leben auf den Kopf und in Hamburg auf mich alleine gestellt war, hat mich verändert: Als Ausgleich zum stressigen Job (richtig, wieder im Marketing) ging ich zum Yoga - die nächste Entscheidung, die meine Sichtweise und Einstellung zum Leben enorm beeinflusst hat. Während der Yoga-Stunden konnte ich abschalten und negative Gedanken „vor der Tür lassen“. Das für mich faszinierende Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele hat mir aber auch gezeigt, wie wichtig der achtsame Umgang mit mir selbst und mit meinem Umfeld ist. 

Wie wichtig es ist, mich selbst zu akzeptieren und die Dinge um mich herum zu akzeptieren, wie sie sind.

Nach meiner Rückkehr entschied ich mich für einen 30 Stunden-Job und absolvierte Anfang 2019 die Ausbildung zur Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin beim GESU-Institut. Yoga wurde fester Bestandteil meines Alltags und nachdem ich auch anderen Menschen zeigen möchte, auf welch beeindruckende Weise diese Philosophie dein ganzes Leben beeinflussen kann, entschied ich mich für die Ausbildung zur Flow-Yogalehrerin bei Mangalam Yoga. Eine Zeit, die schlicht lebensverändernd war. Weil Yoga hilft, nach innen zu schauen. Zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Was ein erfülltes Leben ausmacht. Dass jeder Weg ebenso mit Hürden und Umwegen verbunden ist. Vor allem aber, dass die Richtung nicht von "den anderen", sondern von jedem selbst gewählt wird. Kurz gesagt: Yoga ist für mich weit über die Matte hinaus zu einer Bereicherung in allen Bereichen meines Lebens geworden. 

Und nein, ich bin auch heute nicht immer entspannt. Ich habe nach wie vor schlechte Tage, bin nicht immer achtsam und rege mich über Dinge auf, die es nicht wert sind, sich aufzuregen. Die Entscheidung für ein bewussteres Leben ist kein "Angekommen-sein". Es ist ein Weg, der von ständig neuen Erfahrungen begleitet wird. Erfahrungen, für die ich dankbar bin, weil sie mich wachsen und lernen lassen. Heute kann ich nicht nur besser mit herausfordernden Situation umgehen, viel mehr habe ich ein Bewusstsein für die „kleinen“ Dinge im Leben bekommen. Jene, die ich früher nicht einmal wahrgenommen habe und die mich heute mit Glück erfüllen. Jene, die mir zeigen, was in meinem Leben wirklich wichtig ist. Auch beruflich erkunde ich immer neue Wege, wie beispielsweise die Weiterbildung zum Meridian-Yoga. Ein ganzheitlicher Fokus aus der TCM, den ich mittlerweile gerne in meinen Yoga-Unterricht integriere.

Die Welle symbolisiert für mich...

einen Berg: Mein Ort des Glücks, der Ruhe und Dankbarkeit. An dem der Alltag vergessen und der gegenwärtige Moment spürbar ist.

einen Herzschlag: Mein Herz ist für mich nicht nur anatomisch lebensnotwendig – es ist auch ein Kompass, der mich in Richtung Lebensfreude und Liebe lenkt. Je mehr ich aus Liebe handle, umso wertvoller wird mein Leben. 

das Auf und Ab des Lebens: Ich bin der Meinung, dass unser Leben nicht nur aus Höhen bestehen kann und soll. Erfahrungen machen uns stärker, mutiger, lebendiger. Schattenseiten lehren uns, Glücksmomente nicht als selbstverständlich anzusehen. Schwierige Zeiten lehren uns, dankbar für die Sonnenseiten des Lebens zu sein. Die Kunst besteht darin, das Leben in all seinen Facetten anzunehmen und bewusst zu erleben.

John Strelecky beschreibt es in "Wiedersehen im Café am Rande der Welt":
"Such dir eine Welle aus."
>
Finde heraus, was du (machen) willst.

"Bring dich in Position." 
> Triff die nötigen Vorbereitungen.

"Fang an zu paddeln"
> Starte. Werde aktiv. Handle.

"Spürst du die Energie, paddle weiter."
> Gib nicht zu früh auf.
"Reite die Welle."
> Genieß dein Leben! Hab Freude daran!

SILENT MOTION bedeutet für mich...

SILENT [still, geräuschlos]: Unsere innere Stimme zeigt uns den Weg, sagt uns, was wir brauchen und was uns guttut. Unsere innere Stimme aber ist leise – um sie hören zu können, braucht es Ruhe, Bewusstsein und Achtsamkeit.

MOTION [Bewegung]: Sorge dafür, dass Körper und Geist in Bewegung sind. Halte sie gesund und fit. Sorge dafür, dass dein Leben in Bewegung ist. Geh raus in die Welt, wachse, lebe, lache und liebe.  


Hetze nicht weiter entlang des lärmenden Pfades – entscheide dich für SILENT MOTION. Für den Weg zu einem bewussteren Leben.


"Mein Weg zum Glücklich sein? 
Dankbar sein! Jeden Tag."

Tina